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Margrit Voss

Im zweiten Weltkrieg in Bremen geboren: Bunkerkind.
Als Einzelkind von der Mutter (Kriegerwitwe) behütet. Da das Haus meiner Eltern 1944 im Bombenangriff zerstört wurde, wuchs ich im wiederaufgebauten Haus meiner Großmutter (Kriegerwitwe) auf.

Nach Abschluß der Höheren Handelsschule Einstieg in den Beruf als Sachbearbeiterin im Im- und Export, später als Sekretärin in großer Industriefirma tätig.

Nach Heirat und Familiengründung berufliche Umorientierung. Ich wandte mich der Kunst zu, nahm Unterricht bei bildenden Künstlern, besuchte viele Ausstellungen in Deutschland und Europa. Zehn Jahre betrieb ich Studien mit Abschluß-Zertifikaten am Deutschen Institut für Fernstudien an der Universität Tübingen in zehn Fachbereichen, u.a. Moderne Kunst, Musikgeschichte, Literaturgeschichte, Medien und Kommunikation, Wiedervereinigung Deutschland, Altern usw.

All dieses schärfte meinen Blick für die Wahrnehmung meiner näheren und weiteren Umgebung. Es entstanden meine Bildwelten, die in diversen Einzel- und Gruppen-Ausstellungen zu sehen waren, z.B. in Friedehorst, Schloß Schönebeck, Haus Blomendal, Sparkasse in Bremen, Martin-Luther-Kirche, Findorff, Orangerie Tobias-Schule, Meierei/Bürgerpark, Zimmer Galerie Kattenturm/Heidemarie Voigt, Borchelts Kulturhof in Grolland, Bürgerhaus Woltmershausen, St. Stephani-Kirche, Haus der Bürgerschaft .

Parallel zur Malerei war ich mit Leica und Filmkamera unterwegs. Seit Jahren bin ich Preisträgerin beim Fotowettbewerb Bremer Karneval. Meine Arbeiten werden seit 30 Jahren ausgestellt. Brachte erstmalig ein Buch mit meinen Fotos über die Kirchenfenster von Erhart Mitzlaff in St. Stephani heraus.

Als Ehrenamtliche arbeite ich mit Fotos und Texten in einer Gemeindeblatt-Redaktion, leistete jahrzehntelang Vorstands- und Konventstätigkeiten.

Veröffentlichung meiner Texte und Aquarelle im Band “Bilder eines Parks – Liebesgedichte an Bremens Bürgerpark”. Lesungen in der Meierei, in den Kirchen Martin-Luther und St. Stephani. Weitere Lesungen meiner Gedanken zum Thema “Gewaltige Frauen” im Bremer Schlachthof und in der Angestelltenkammer.

Aufgrund meines Interesses an der Malerei und der Kontakte zur Kunstszene in Bremen begann ich Ausstellungen in der St. Stephani-Kirche zu organisieren, kuratierte u.a. die Ausstellungen “Paradies” und “Zum Jahr der Bibel”. Ein kleines Gemeindeteam mit geringem Etat zeigte sechs Jahre erstmalig in dieser Kirche sehr vielfältige, interessante Ausstellungen. Der Grundstein für die Einrichtung der Kulturkirche St. Stephani war gelegt. Dank meiner Verbindung zur Hochschule für Künste konnten für diese Arbeit professionelle Mitarbeiter gewonnen werden. Ich wurde zum Mitglied des Kuratoriums berufen.

Nicht zuletzt werden meine Arbeiten von meiner langjährigen Mitgliedschaft in großen Bremer Chören inspiriert.

Mein Atelier im Weidedamm lädt Kunstinteressierte nach Absprache zum gemeinsamen Malen ein.

Kontakt: Tel. 0421 – 374670