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Wind of Change

Newspaperwalls von Klaus Friedrich Günther
Metallobjekte von Kornelia Kirschner-Liss
Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 9. Juni 2017 um 19.00 Uhr laden wir Sie herzlich ein.
Zu sehen bis Samstag 5. August 2017

Klaus Friedrich Günther
von 1973 bis 1978 an der Fachhochschule Köln für Kunst und Design, Freie Grafik und Illustration bei Prof. Kohlscheen-Richter ausgebildet.
Seit 1986 für 20 Jahre abgetaucht ins Institut für Ur- und Frühgeschichte / Forschungsstelle Afrika und Bleistift, Pinsel und Rapidograph fürderhin 43000 Felsbildmalereien aus Namibia gewidmet.

Newspaperwalls ?
Während einer wissenschaftlichen Expedition im Damaraland (Namibia) nannte ein Mitglied des Teams eine gigantische, besonders komplexe Komposition von gravierten Zeichen Newspaperwall.
Die Faszination, die von großen paläolithischen Bilderfriesen ausgeht, hat mich nie wirklch losgelassen. Mit einigen Facetten der uralten Technik der Übermalung habe ich mich in diesen beiden Werkreihen auseinandergesetzt. Die eher illustrativ gelöste Thematik muss hier nicht weiter erörtert werden.
Oder wie es der grossartige Bremer Künstler Norbert Schwontkowski so schön formuliert hat:
“Es gibt einen unauslöschlichen Zweifel an der Wortsprache. Nicht nur dann, wenn es um Bildinhalte geht.
Man muss also die Bilder sehen und dann kann man vielleicht erkennen. Sie sind was sie sind. Farbe auf Leinwand. Unverrückbar und still und entziehen sich so dem Dialog. Der Konversation, dem Gequatsche.”
Klaus Friedrich Günther

WENN MAN NUR LANGE

AT THE END OF
Kornelia Kirschner-Liss
Bis 2015 Lehrerin überwiegend an einer Gymnasialen Oberstufe (verschiedene fächerübergreifende Projekte mit künstlerischem Schwerpunkt. Alle Projekte mündeten in Ausstellungen an verschiedenen Orten in Bremerhaven und Bremen)

Schmiedeobjekte
Neben Malerei und Fotografie ist das Schmieden ein dritter Bereich meines künstlerischen Ausdrucks. Seit 20O9 beschäftige ich mich mit dem Wirkstoff Metall und nutze in größeren Abständen für meine Arbeiten eine Schmiedewerkstatt. Neben den technischen Herausforderungen, die das Schmieden beinhaltet, hat das Material Eisen/Stahl besondere Qualitäten. Das Feuer bringt das an sich widerständige Material zum Glühen, so dass es sich mit Hammer und Amboss formen lässt. Bevor ich mit der Arbeit beginne, lege ich die Form in groben Zügen fest und entscheide mich dann für das Ausgangsmaterial, – Länge, Stärke und Form des zu bearbeitenden Stahls. In der Regel arbeite ich ohne Skizze oder Zeichnung, aber mit einer klaren Vorstellung. Die Objekte aus der Reihe “Faden” und “Spirale” haben in der Tat etwas Zeichenhaftes. Im Raum frei stehend präsentiert steht das Dynamische, die assoziierte Bewegung im Mittelpunkt.
In meiner künstlerischen Arbeit sind Komprimierung, Reduktion und Abstraktion bestimmende Prinzipien.

Kornelia Kirschner-Liss